Haus zum Sternen
Das beliebte Familienhotel in Rottweil



Die Geschichte des Hauses

 

Wie viele Rottweiler Häuser strahlt auch der „Sternen“ Geschichte geradezu aus. Es ist erstaunlich viel, was an Hand von Urkunden, von Ratsprotokollen und Kaufverträgen, aber auch an Hand von Dokumenten wie der Pürschgerichtskarte (zu sehen im Rottweiler Heimatmuseum) oder in Hinblick auf Baubefunde über die Geschichte unseres Hauses zu berichten ist.

 

Das mächtige Haus an der Stadtmauer und beim einstigen Au-Tor ist eines der ältesten der Stadt und gehört zur ersten Generation der Rottweiler Steinhäuser, die im 13. Jahrhundert ihre hölzernen Vorgänger ablösten. Das Haus befand sich damals im Besitz der schon 1278 erwähnten Patrizierfamilie Wirth. Mehrere ihrer Angehörigen waren Schultheißen der Reichsstadt Rottweil.

 

1422 verkaufte die Klosterfrau Agnes Wirth das Haus an „Maister Hannsen“, den „Armbruster der Stadt“.

 

Im gleichen Jahrhundert entstand das feingliedrige „Gotische Stüble“ im ersten Stock des Hauses.

 

Als Wirtshaus erscheint der „Guldne Sternen“ erstmals 1623. Wirt war in dieser schweren Zeit des 30-jährigen Krieges Bernhard Kreder aus angesehener, auch im Rottweiler Rat vertretener Familie.


Bei den Kämpfen zwischen bayerisch-kaiserlichen und französischen Truppen im Spätherbst 1643 wurde der „Sternen“ bei der Beschießung des Au-Tores so in Mitleidenschaft gezogen, daß er danach dastand „glaichsamp wie ain laternen“.

 

Vom damaligen Wirt Konrad Sichler ging der Gasthof über die Familie Seckinger an die Familie Wernz.

 

1768 wurde der „Sternen“ von Zunftmeister Konrad Dorn gekauft und für mehrere Jahrzehnte als Bäckerei geführt.

 

1830 erwarben die Spitalmüllerswitwe Barbara Mathauer und ihr Sohn Gregor den „Sternen“.

 

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Fassade umgestaltet und wahrscheinlich der Erker entfernt. Aus dieser Zeit stammt auch der prachtvolle weiße Kachelofen, den man heute in der Wirtsstube sieht. Auch noch nach den Baumaßnahmen im frühen 19. Jahrhundert befand sich im Erdgeschoß nicht nur der Vieh- und Pferdestall, sondern auch eine Scheuer.

 

1880 wurde Wilhelm Müller für 5500 Gulden neuer Besitzer des Hauses, das nun wieder ausschließlich als Gasthaus geführt wurde.

 

1891 kaufte Sebastian Stadler den „Sternen“ und verpachtete ihn als Gasthaus und Bäckerei. Im Jahre 1907 ging das Haus an den jungen Wilhelm Stadler über, der es von 1928 bis zu seinem Tode 1972 als Weinstube führte.

Er gab seinem Haus die unverwechselbare Atmosphäre, an der Fasnet gleichermaßen wie an Fronleichnam nach der großen Prozession, wenn Professoren ebenso wie Handwerksmeister der Zünfte oder Geistliche im „Sternen“ Einkehr hielten.

 

Im Jahre 1978 erweckten Hartmut und Erika Wienands den „Sternen“ zu neuem Leben, der sich nach mehrmonatiger Arbeit in eine geradezu noble Wirtschaft verwandelt hatte.

 

Mit Beginn des Jahres 1983 ging der „Sternen“ in den Besitz der Familie Hans Ehrenberger über. Mit anerkanntem Engagement wurden die musealen Kostbarkeiten des Hauses der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So entstand im 1. Und 2. Stock ein kleines außergewöhnliches Hotel mit 10 Zimmern.

 

Seither erfreut das „Gotische Stüble“ mit dem Tonnengewölbe, der Maßfrieswand und der Renaissance-Tür Gäste und interessierte Besucher.


Beeindruckend ist der Dachstuhl mit dem beherrschenden Firstständer, ein Musterbeispiel spätgotischer Zimmermannskunst.


Gern würden wir Sie in unserem historischen Hotel begrüßen Dürfen und 

wünschen Ihnen schon jetzt einen angenehmen Aufenthalt in unserem

„Haus zum Sternen“.

 Ihre Gastgeber 

Familie Ehrenberger 

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